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Burnout und Depression

Burnout und Depression können jeden treffen. Der erste Schritt ist, sich Hilfe zu holen.

Es fängt oft schleichend an. Du bist müde, aber Schlaf hilft nicht mehr. Dinge, die dir früher Freude gemacht haben, lassen dich kalt. Du funktionierst noch – nach außen hin. Aber innen drin fühlt es sich leer an, schwer, grau.

Burnout und Depression können jeden treffen. Sie sind keine Schwäche und kein Versagen. Sie sind ein Signal, dass etwas fundamental aus der Balance geraten ist – und dass du Unterstützung verdienst.

Warnzeichen erkennen

Burnout

  • Chronische Erschöpfung – auch nach dem Urlaub erholst du dich nicht wirklich
  • Zynismus und innere Distanz – alles nervt, nichts hat mehr Sinn
  • Reduzierte Leistungsfähigkeit – du brauchst für alles länger, machst mehr Fehler
  • Körperliche Beschwerden – Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme
  • Sozialer Rückzug – du meidest Menschen, die dir eigentlich wichtig sind
  • Schlafstörungen – trotz Erschöpfung findest du keine Ruhe

Depression

  • Anhaltende Traurigkeit oder ein Gefühl der Leere, das nicht weggeht
  • Interessenverlust – Hobbys, Freunde, sogar Essen verlieren ihren Reiz
  • Antriebslosigkeit – selbst kleine Aufgaben fühlen sich wie ein Berg an
  • Schlafprobleme – zu viel oder zu wenig, nie erholsam
  • Konzentrationsschwierigkeiten – Gedanken drehen sich im Kreis
  • Gedanken an Sinnlosigkeit – das Gefühl, dass sich nichts mehr lohnt
  • Körperliche Schwere – als würde man Blei durch den Tag tragen

Der Unterschied – und die Überschneidung

Burnout entsteht typischerweise durch chronische Überlastung, meist im beruflichen Kontext. Depression kann viele Ursachen haben und betrifft das gesamte Erleben. Häufig gehen beide ineinander über: Ein unbehandeltes Burnout kann in eine Depression münden, und eine Depression kann die Arbeitsfähigkeit so beeinträchtigen, dass Burnout-Symptome entstehen.

Die genaue Unterscheidung ist weniger wichtig als die Frage: Was brauchst du jetzt?

Mein therapeutischer Ansatz

Der erste Schritt ist oft der schwerste – und gleichzeitig der wichtigste. In der Therapie gehen wir behutsam vor:

  • Stabilisierung – Zuerst schauen wir, was dir jetzt sofort helfen kann. Schlaf, Tagesstruktur, kleine Entlastungen
  • Verstehen – Was hat dich hierher gebracht? Welche inneren Antreiber, welche äußeren Umstände?
  • Ressourcen aktivieren – Was hat dir früher Kraft gegeben? Was könnte heute helfen?
  • Muster erkennen – Viele Menschen mit Burnout haben gelernt, immer zu funktionieren, sich selbst immer hinten anzustellen. Diese Muster verdienen einen genauen Blick
  • Schrittweise zurück ins Leben – Nicht mit Druck, sondern mit Geduld und in deinem Tempo

Was du erwarten kannst

Therapie bei Burnout und Depression braucht Zeit. Es geht nicht darum, dich schnell wieder "funktionsfähig" zu machen. Es geht darum, einen nachhaltigen Weg zu finden – zurück zu Energie, Lebensfreude und einem Leben, das sich wieder wie deins anfühlt.

Manche Klienten brauchen auch medikamentöse Unterstützung. Wenn das der Fall ist, begleite ich dich dabei und arbeite bei Bedarf eng mit Fachärzten zusammen.

Hast du Fragen?

Ich bin gerne für dich da. Vereinbare ein unverbindliches Erstgespräch.

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